Es ist wie es ist

Es ist wie es ist

Yoga für Körper und Geist

Man sagt immer wieder, Yoga ist für Körper und Geist. Für den Körper kann man ja noch verstehen, aber für den Geist? Yoga dehnt und streckt die Muskeln und Sehnen. Aber was genau macht Yoga mit unserem Geist? Wie kann man sich das vorstellen? Ich muss dazu sagen, dass die nächsten Prozesse, die ich hier beschreibe, in einer längeren Yogapraxis entstehen. Nicht nur der Körper wird immer dehnfähiger und elastischer, auch der Geist wächst in jeder Stunde an den Herausforderungen. Dieses Wachstum des Geistes übertragen wir unbewusst in unseren Alltag, in unser Leben. Durch Yoga werden wir mutiger, wir bekommen wieder mehr Vertrauen in uns und unser Leben. Das hört sich jetzt vielleicht für dich, sehr weit hergeholt an, aber dies ist auch ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Dies entsteht nicht  von heute auf morgen. Yoga ist auf Jahre ausgelegt. Man darf nicht glauben, dass wenn man 4 mal Yoga in einem Monat macht, dass der Geist dann erleuchtet ist, oder wie immer man dies auch bezeichnen möchte.

Yoga und Annahme

Durch Yoga lernst du, Dinge so anzunehmen wie sind. Sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Oft versucht man die Situation zu werten, versucht sie irgendwie zu ändern. Aber ich glaube, dass jede Situation, in der wir ins befinden, genau so richtig ist. Durch Yoga können wir lernen, die Situationen in unserem Leben so zu akzeptieren wie sie sind, egal wie „falsch“ oder „ richtig“ diese gerade für uns scheinen mag. Obwohl ich hierbei betonen möchte, dass es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt. Denn es ist genau so richtig für den Moment, auch wenn man dies nicht immer sofort sieht, sich aber im späteren Zeitpunkt als richtig entpuppt. Yoga lehrt uns, unsere jetzige Lebenssituation so anzunehmen wie sie ist, ohne sie zu werten. Jede Situation, in der wir uns befinden, ist eine Lernaufgabe für uns. Auch wenn diese nicht immer logisch erscheinen mag. Manchmal sieht man die Lernaufgabe auch nicht auf den ersten Blick, doch durch Yoga werden wir sensibler und somit auch achtsamer auf unser Leben und das unserer Mitmenschen. Achtsamer auch im Umgang mit unseren wertenden Gedanken. Wir werten irgendwann nicht mehr und akzeptieren unsere Umstände. Unser Geist wächst an den Aufgaben. Ganz nach dem Motto:

Es ist wie es ist. Ich kann es eh nicht ändern.

Yoga und das Vertrauen

Wir glauben immer, die meisten Dinge in unserem Leben beeinflussen zu können, dem ist aber oft nicht so. Wir können unser Leben manchmal einfach nicht planen, wie man es gerne möchte. Es kommt sowieso immer ander als man denkt. Doch mit Yoga kommen wir wieder ins Vertrauen. Mit Yoga lernst du auch mit den schlechten Zeiten besser umgehen zu können. Wir haben vertrauen in uns selbst und in unser Leben und all die Dinge die da so kommen. Annahme, wenn es uns gut tut und Loslassen, wenn es uns leider verletzt. Wobei das Loslassen meiner Meinung nach für viele schwieriger ist. Das ganze Leben ist ein Prozess des Annehmens und Loslassens.

Yoga und das Glück

Ich glaube, dies ist auch der Schlüssel zum Glück. Loslassen, wenn es nicht mehr passt und Menschen und Dinge ziehen lassen, wenn sie einem nicht mehr gut tun. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue und wir haben wieder tausend neue Möglichkeiten, die vor uns liegen. Wenn wir was daraus machen, und nicht in der Vergangenheit verharren. Einfach,(ja, ich weiß, dass es dies meist nicht ist), nach vorne schauen und wieder Vertrauen in das Leben haben, dass es nach schlechten Zeiten immer wieder auch gute Zeiten geben wird. Es ist alles ein großes Auf- und Ab. Die Gewissheit, das nichts bleibt, in dem Fall die schlechten Zeiten, geben immer wieder Hoffnung. Die schlechten Zeiten meistern wir am besten, wenn wir in den guten Zeiten unsere Zeit leben. Wenn wir was aus unserer Zeit machen. Quality Time mit den liebsten Menschen verbringen. Dann fällt man auch nicht in so ein großes Loch. Yoga ist hierbei ein toller Begleiter.

Yoga und die Gedanken

Wir alle haben die Wahl glücklich oder unglücklich zu sein. Wir haben unsere Gedanken selbst in der Hand. Du bist der Autor deines Lebens, sonst niemand! Auch wenn du dies vielleicht nicht glauben magst. Du kannst dir die negativen Gedanken selbst verbieten und diese beiseite schieben. Durch Yoga können wir lernen, die negativen Gedanken zu stoppen und im Hier und Jetzt zu sein. Uns selbst zu sagen, dass ich diese Gedanken nun nicht mehr weiterführen werde, sondern an etwas Positives denken werde. Unsere Gedanken machen unser Handeln aus und somit unser Leben. Probiere es einmal aus und verbiete dir bewusst einen Tag lang schlechte Gedanken. Versuche dir dann direkt was positives vor Augen zu führen. Dies ist ein Prozess, den wir lernen können. Yoga hilft uns dabei! Du wirst die Veränderungen direkt merken, an dir und auch an deinem Umfeld!

Hier noch ein paar schöne Literaturtipps, die ich dir mit auf den Weg geben möchte:

 

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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